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Impulskipferl #2 – Wieviel Zeit widme ich mir?

Beim Impulskipferl #1 habe ich mir ja meine Projekte ausgemalt und überlegt, worauf ich mich freue.

Beruflich und Privat betrachte ich dabei schon immer als eine Einheit. Ich habe das große Glück, mit meinem Mann, drei Hunden und dem Wohnmobil die größtmögliche Freiheit über Ort und Art unserer Arbeit zu haben.  Und normalerweise stelle ich mir bei meiner Jahresplanung die Frage „Wem und was widme ich meine Zeit?“

Doch da in den letzten 2 Jahren alle Kongresse, Messen und Präsenz-Fortbildungen weggefallen sind, hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass ich zu wenig für mich selbst machen konnte. Denn ich habe festgestellt, dass das Lernformat Online-Kurse und Webinaraufzeichnungen für mich nicht funktionieren. Ich muss live dabei sein – da ist dann auch online ok.

Erste Erkenntnis: ich werde 2022 wieder mehr Zeit in meine eigene Fortbildung investieren.

Als Duo-Preneurin – einmal mit meinem Mann und einmal mit Cordula je zwei Firmen – ohne Mitarbeiter:innen mache ich keine Zeitaufschreibung und da bin ich ausgesprochen froh darüber 😉

Ich habe mich allerdings gefragt, wie ausgewogen meine Zeitverteilung für das Berufliche und das Private gerade ist. 2020 und 2021 habe ich gefühlt erheblich mehr Zeit am Schreibtisch für Arbeit verbracht und Sachen, die ich gern mache – vor allem das Laufen – vernachlässigt. Da so gut wie alle Dienstreisen weggefallen sind, ist mir ein Stück Beweglichkeit verloren gegangen und das werde ich jetzt bewusst wieder aktivieren.

Die Anschlussfrage lautete für mich also „Was mache ich gern?“ „Wofür möchte ich unbedingt Zeit verwenden, damit es mir gut geht?“ und schwupps hatte ich die Idee für die 6 L für mein Wohlbefinden: Lesen, Laufen, Lernen, Lachen, Lieben, Leckereien

Zum Lachen zähle ich auch Unternehmungen mit Freunden und Verwandten mit guten Gesprächen und bei denen wir Spaß miteinander haben. 

Zum Lieben zählt auch die bewusste Zeit mit meinem Mann, wenn wir an einem schönen Ort sind und ich diese wunderbaren Momente des flüchtigen Glücks empfinde.

Deshalb habe ich die Frage umformuliert in „Wieviel Zeit widme ich mir“ und das hat mich auf einen weiteren witzigen Gedanken gebracht (eines meiner Freudeprojekte lautet ja 4x die Woche laufen gehen und genau da denke ich jetzt immer über all diese Fragen nach 😉

Die 6 L passen perfekt in eine Struktur mit 3 Bereichen, in die ich Zeit für mich investieren werde. Das ist jetzt meine persönliche 6L3-Formel. (Da kann eine schlaue Wissenschaftlerin bestimmt noch eine tolle Formel daraus ableiten und ich hoffe, sie bekommt den Nobelpreis dafür 😉

Körper

Laufschuhe

Laufen und Leckereien

Geist

Lesen und Lernen

Seele

La Perle Gruissan

Lieben und Lachen

Ich werde dafür zwar jetzt auch keine akribische Zeitaufschreibung machen, doch im Wochenrückblick immer schauen, dass ich mir für jeden der drei Bereiche Zeit genommen habe. Die Bilanz für letzte Woche schaut dann schon richtig gut aus, denn ich war jeden Tag insgesamt 2 Stunden mit den Hunden unterwegs, mache jetzt den Veggie-Koch und habe 2 Stunden Zeit fürs Kochen verbracht (das Kochen selbst gehört für mich auch zur Labenszeit, denn auch wenn mein Mann der beste Koch überhaupt ist, genieße ich es ebenfalls in der Küche zu stehen und zu schnippeln und zu schmoren), habe 8 Stunden den Roman Crossroads von Jonathan Franzen gelesen (ein tolles Buch) und 4 Stunden Influence (für den nächsten Leseoptimistin-Podcast).

Für Lieben und Lachen zähle ich keine Stunden. Das sind immer besondere Momente, bei denen mir bewusst wird, wie schön das Leben ist, wieviel Glück ich habe und wie sehr ich es genieße, mit den Menschen zusammen zu sein, die ich liebe.

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Pablo lässig im Chateau

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